
„Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Fokus auf neue Medien: Perspektiven für Europa“ – unter diesem Titel erfolgte am 30. Juni 2009 in Berlin die europäische Nachfolgekonferenz zum Dritten Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Heranwachsenden (Rio de Janeiro, November 2008). Eingeladen zu dieser Nachfolgekonferenz hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Welche Auswirkungen hat die Sexualisierung in den neuen Medien auf Kinder und Jugendliche? Wie lauten mögliche Antworten zum Kinder- und Jugendschutz im Internet? Welche Lösungen haben sich bei Opferidentifizierung und -begleitung und im Umgang mit jugendlichen Täterinnen und Tätern als besonders fruchtbar erwiesen?
Diese Fragen wurden am 30. Juni in Berlin erörtert und konkrete weitere Schritte erarbeitet. Workshops, Impulsreferate und Round-Table-Gespräche setzten sich mit aktuellen Herausforderungen und Perspektiven für Europa auseinander. Neben Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen waren unter anderem die stellvertretende Generalsekretärin des Europarates, Maud de Boer-Buquicchio, Europol-Direktor Rob Wainwright, BKA-Präsident Jörg Ziercke sowie Jugendliche aus verschiedenen europäischen Ländern vertreten.