Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Informationen zu den Referenten

Gerd Hoofe
Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Deutschland

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften war Gerd Hoofe von 1983 bis 1985 als Jurist bei der Oberfinanzdirektion Münster beschäftigt. Danach war er bis 2003 Mitarbeiter des Landkreises Osnabrück, von 1987 bis 1988 als Kommissarischer Leiter des Sozial- und Jugendamtes und seit Juli 1988 als Dezernent / Vorstandsmitglied.
Von 2002 bis 2003 war Hoofe zudem Erster Kreisrat des Landkreises Osnabrück und Allgemeiner Vertreter des Landrates. Anschließend arbeitete er bis November 2005 als Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit und ist seit November 2005 Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Maud de Boer-Buquicchio
Stellvertretende Generalsekretärin des Europarats

Maud de Boer-Buquicchio, in den Niederlanden geboren und aufgewachsen, studierte Rechtswissenschaften an der Universität von Leiden.
1969 trat sie dem Europarat bei und begann ihre politische Laufbahn bei der Europäischen Kommission für Menschenrechte. 1998 wurde sie Stellvertretende Kanzlerin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, im Juni 2002 wurde sie dann von der Parlamentarischen Versammlung des Europarats als erste Frau zur Stellvertretenden Generalsekretärin gewählt. Im Juni 2007 begann ihre zweite fünfjährige Amtszeit.
Sie richtet ihre Aufmerksamkeit besonders auf schutzbedürftige gesellschaftliche Gruppen und legte unter anderem ein Programm auf, um die Rechte von Kindern zu stärken und sie vor Gewalt zu schützen. Von Anfang an hat sie sich für die Konvention des Europarats gegen den Menschenhandel und für die Kampagne des Europarats gegen Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt eingesetzt. Sie trägt maßgeblich zur Förderung der Kooperation und Koordination zwischen dem Europarat und anderen internationalen Institutionen bei.
Sharon Cooper
Geschäftsführerin von Developmental and Forensic Pediatrics, PA, USA

Dr. Sharon Cooper ist Geschäftsführerin von Developmental and Forensic Pediatrics, PA, einem Beratungsunternehmen, das medizinische Betreuung, Schulungen und fundiertes Fachwissen bei Fällen von Kindesmisshandlung sowie medizinische Betreuung für Kinder mit Behinderungen anbietet.
Sie unterrichtet an der Chapel Hill School of Medicine der Universität von North Carolina und an der Uniformed Services University of Health Sciences in Bethesda, Maryland. Zudem ist sie leitende Autorin der ersten umfassenden Abhandlung zu den medizinischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Aspekten sexueller Ausbeutung von Kindern sowie zu Internet-Verbrechen an Kindern und hat kürzlich den Bericht The Sexualisation of Childhood (2009) mit herausgegeben.
Sie hat im amerikanischen Kongress, im Parlament von Manitoba/Kanada und kürzlich im russischen Parlament (Duma) über Internet-Verbrechen an Jugendlichen berichtet. Sie ist Mitglied einer internationalen Arbeitsgruppe, die sich mit Kindern und Heranwachsenden, die Opfer von Missbrauch oder Gewalt im Internet geworden sind, beschäftigt. Diese Arbeitsgruppe ist vom Rat der Ostseeanrainerstaaten und der Swedish Children’s Welfare Foundation eingesetzt worden. Außerdem ist sie Beraterin für das National Center for Missing & Exploited Children und Mitglied der National Coalition for the Prevention of Child Sexual Exploitation. Sie hat auf zahlreichen Konferenzen in aller Welt über die Sexualisierung von Kindern und die Normalisierung von sexueller Gewalt, die der Gesellschaft über das Internet angeboten wird, gesprochen.
Zoë Hilton
Beraterin für Kinderschutz bei der National Society for the Prevention of Cruelty to Children (NSPPC), Großbritannien

Zoë Hilton berät die NSPCC zu Strategien bei einer Reihe von Kinderschutz-Themen, darunter Kinderschutz und neue Technologien, sexueller Missbrauch und sexuelle Ausbeutung, Kinderhandel und Umgang mit Straftätern. Sie vertritt regelmäßig die Interessen der NSPCC und arbeitet auch aktiv in der CHIS (Children’s Charities Coalition on Internet Safety), um Kampagnen und Lobbyarbeit für Kindersicherheit im Internet durchzuführen.
Zudem ist Zoё Hilton im neuen, von der EU unterstützten eNASCO-Netzwerk thematisch tonangebend im Kampf gegen sexuelle Ausbeutung im Internet und gehört dem Management-Komitee an. Nun arbeitet sie am Aufbau dieses Netzwerks von NGOs, in dem Erfahrungen ausgetauscht werden und ein Konsens in Fragen der Internet-Sicherheit gefunden werden soll, um die Stimme der Kinderschutz-Organisationen in ganz Europa zu stärken.
Bevor sie zur NSPCC kam, forschte und lehrte Zoё Hilton im Fachbereich Sozialwissenschaften an der Heriot-Watt-Universität, wo sie in Soziologie und Kriminologie promovierte. Sie hat verschiedene Abhandlungen und Artikel über die Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen geschrieben und veröffentlicht.
Ursula von der Leyen
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Deutschland

Von 1998 bis 2002 war die promovierte Ärztin Ursula von der Leyen als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheits¬systemforschung an der Medizinischen Hochschule Hannover beschäftigt. 2001 erwarb sie dort den akademischen Grad eines Magister Public Health (MPH).
Seit 1990 ist Ursula von der Leyen Mitglied der CDU. Am 4. März 2003 trat sie ihren Posten als Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit in der Niedersächsischen Landesregierung an. Seit 2005 leitet Ursula von der Leyen die CDU-Kommission „Eltern, Kind, Beruf“. Im selben Jahr wurde sie von Angela Merkel in das Kompetenzteam für die Bundestagswahl der CDU/CSU für die Bereiche Familie und Gesundheit berufen. Heute ist sie Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in der von Angela Merkel geführten Bundesregierung.
Rob Wainwright
Direktor von Europol

Nach seinem Abschluss an der London School of Economics im Jahr 1989 trat Rob Wainwright in den britischen Öffentlichen Dienst ein und arbeitete in den Bereichen Organisiertes Verbrechen, Terrorismus-Abwehr sowie Analyse von Geheimdienst-Informationen.
Von 2000 bis 2003 war Rob Wainwright Chef des britischen Verbindungsbüros bei Europol und leitete die nationale Dienststelle von Europol in London. 2003 wurde er zum Internationalen Direktor des National Criminal Intelligence Service (NCIS) befördert. Seit 2006 ist er Chef der Internationalen Abteilung der britischen Serious Organised Crime Agency (SOCA). Sein Mandat wurde dann von den internationalen Operationen und globalen Partnerschaften der SOCA auf das weltweite Netzwerk der SOCA-Verbindungsbeamten erweitert. Im April 2009 wurde er zum Direktor von Europol ernannt.

Matthew Kirk
Group External Affairs Director, Vodafone Group, Großbritannien
Matthew Kirk kam 2006 als „Group Director of External Relationships“ zu Vodafone und trat im März 2009 dem Vodafone-Exekutivkomitee als „Group External Affairs Director“ bei.
Zuvor war er mehr als 20 Jahre lang Mitglied des britischen Diplomatischen Dienstes mit Stationen in New York (UN), Belgrad, Gibraltar und Paris sowie einer Reihe von Positionen im Foreign and Commonwealth Office (FCO) sowie dem Cabinet Office in London. Matthew Kirk leitete das FCO-Programm zu Investitionen in IT und Telekommunikation und war vor seinem Wechsel zu Vodafone britischer Botschafter in Finnland.
Kirk studierte am St John's College in Oxford und erwarb an der École Nationale d'Administration in Paris das Diplôme International d'Administration Publique.

Anke Gratz
Jugendvertreterin, Deutschland

Seit 2004 arbeitet Anke Gratz ehrenamtlich für die „Christuskirchengemeinde“ in Neuss. Zu ihren Aufgaben zählt die Arbeit im Jugendcafé des Gemeindehauses sowie die Organisation von Projekten wie Ferienreisen mit Konfirmanden im Alter zwischen elf und 15 Jahren. Bei ihrer Teilnahme am 3. Weltkongress in Rio wurde sie als Jugend-Beauftragte in die Redaktionskommission gewählt.
Sie zieht ihre Motivation aus einem Vorfall in ihrer Vergangenheit, als ein zwölf Jahre alter Freund ihr erklärte, dass es normal und lustig ist, sich harte Pornos auf seiner tragbaren Playstation anzusehen. Seit dieser Erfahrung setzt sich Anke Gratz dafür ein, die Öffentlichkeit für das Thema sexuelle Gewalt im Internet zu sensibilisieren. Sie fing an, das Thema in Schulen, in ihrer Kirchengruppe und im Jugendcafé ihrer Gemeinde zu diskutieren. Sie ist bis heute sehr aktiv und organisiert gemeinsam mit anderen jungen Menschen Veranstaltungen, um auf sexuelle Gewalt und sexuelle Ausbeutung aufmerksam zu machen.

Jörg Ziercke
Präsident des Bundeskriminalamtes, Deutschland

Von 1970 bis 1975 war Jörg Ziercke im operativen Bereich sowohl bei der Schutz- und Kriminalpolizei als auch beim Landeskriminalamt Schleswig-Holstein tätig. Nach seinem Studium an der Polizeiprüfungsakademie Münster wurde Zierke 1979 Leiter der Kriminalpolizei Neumünster. 1981 wurde er zur Kriminalpolizeidirektion Itzehoe abgeordnet.
1985 wechselte Ziercke als Personal-, Aus- und Fortbildungsreferent der Landespolizei ins Innenministerium von Schleswig-Holstein. Von 1990 bis 1992 war er Leiter der Landespolizeischule Schleswig-Holstein und unterstützte den Aufbau der Landespolizeischule Mecklenburg-Vorpommern. Anschließend war er bis zu seiner Berufung zum Präsidenten des Bundeskriminalamtes 2004 in der Abteilung Polizei im Innenministerium Schleswig-Holstein tätig, seit 1995 als Abteilungsleiter.
Monika Egli-Alge
Geschäftsführerin Forensisches Institut Ostschweiz
Fachpsychologin Psychotherapie FSP / Rechts-Psychologin SGRP

Nach ihrer Ausbildung zur Primarlehrerin absolvierte Monika Egli-Alge ihr Psychologie-Studium an der Universität Zürich mit Schwerpunkt auf Familientherapie, Supervision, Gruppenpsychotherapie und Forensik. Seit 10 Jahren ist sie Mitarbeiterin am Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Thurgau sowie Leitende Psychologin an der Tagesklinik in Münsterlingen. Monika Egli-Alge ist zudem Präsidentin der EFCAP-SCHWEIZ (European Forensic Child and Adolescent Psychiatry and Allied Professions).
Im Mai 2004 gründete sie das Forensische Institut Ostschweiz mit Schwerpunkt auf Jugenddelinquenz, das erste seiner Art in der Schweiz. Zu den Aufgaben der Psychologinnen und Psychologen zählen u. a. die Begutachtung im Straf- und Zivilrecht, die Behandlung von delinquenten Jugendlichen sowie die Behandlung von jugendlichen Sexualdelinquenten mit Lern- und geistiger Behinderung. Das Institut bietet darüber hinaus therapeutische Hilfe bei häuslicher Gewalt und bei Verdacht auf sexuelle Übergriffe.
Mechtild Maurer
Geschäftsführerin von ECPAT Deutschland e.V.

Die Journalistin und Sozialwissenschaftlerin leitet seit über neun Jahren als Geschäftsführerin das Kinderrechtsbündnis „ECPAT Deutschland e.V. – Arbeitsgemeinschaft gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern“, das in über 75 Ländern aktiv ist. Die Arbeit von ECPAT wird vom Grundsatz geleitet, dass jedes Kind Anspruch auf umfassenden Schutz vor allen Formen der kommerziellen Ausbeutung und des sexuellen Missbrauchs hat. Daher setzt sich ECPAT für eine strafrechtliche Verfolgung sexuell missbrauchter Kinder ein und dafür, dass die Opfer eine entsprechende Entschädigung bekommen.
Mechtild Maurer engagiert sich insbesondere für den Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung im Tourismus und hat dazu beigetragen, dass sich Reiseveranstalter und Medien verstärkt mit dem Thema auseinandersetzen. Ein wichtiger Schritt in ihrer Arbeit bildete dabei die Entwicklung eines Code of Conduct (CC), ein Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung, der von zahlreichen Tourismusunternehmen unterzeichnet wurde.
Außerdem ist sie als Trainerin der European ECPAT Law Enforcement Group tätig und mit der Durchführung von Trainings zur Prävention von sexueller Ausbeutung von Kindern für Multistakeholdergruppen und Polizei in verschiedenen Ländern befasst.
Katherine Maher
Kommunikationsbeauftragte, UNICEF

Katherine Maher ist Partnerschafts- und Projektkoordinatorin in der Jugendsektion der UNICEF-Abteilung für Kommunikation. In dieser Funktion widmet sie sich der Rolle der Technik in der Interessenvertretung und im gesellschaftlichen Zusammenspiel in den Entwicklungsländern, sowohl online als auch offline. Im Rahmen ihrer Tätigkeit leitete Katherine Maher innerhalb der Jugendsektion die Diskussionen über die Notwendigkeit eines sicheren digitalen Umfeldes und die Analyse der Stärken und Schwächen verschiedener Lösungsansätze. Mit besonderem Interesse widmet sie sich der Rolle der Technik in der Interessenvertretung und Entwicklung sowie dem Schutz junger Menschen und ihrer Rechte in diesem Umfeld.
Vernon Jones
Sozialarbeiter, Dänemark

Vernon Jones, BA (Hons), MA, war für verschiedene britische Kommunen im Bereich Kinderschutz tätig und arbeitete vor allem mit Kindern, die Opfer sexuellen Missbrauchs oder sexueller Ausbeutung geworden sind. Später erstellte er dann zudem Gutachten über männliche Jugendliche oder Erwachsene, die des Kindesmissbrauchs überführt waren oder verdächtigt wurden, und arbeitete therapeutisch mit ihnen. Seit er im Jahr 2000 Red Barnet, Save the Children Denmark beitrat, ist er verantwortlich für die Entwicklung von Programmen, die dem Kampf gegen die Produktion, Verbreitung und Sammlung von kinderpornographischen Bildern dienen.
Vernon Jones hat intensiv im Bereich der Opfer-Identifizierung gearbeitet und ist Co-Autor des Berichts „Visible Evidence – Forgotten Children“. Er arbeitet für das eNACSO-Netzwerk im Bereich der Opfer-Identifizierung, insbesondere an der Frage, wie die Opfer-Identifizierung durch internationale Zusammenarbeit verbessert werden kann. Er war zudem Mitglied der von der dänischen Regierung eingesetzten „Arbeitsgruppe zur Bekämpfung von sexuellem Missbrauch von Kindern durch reisende dänische Sexualstraftäter“ und führt Forschungen zum Modus Operandi reisender Sexualstraftäter durch.
Julia von Weiler
Psychologin, Deutschland

Julia von Weiler studierte Psychologie an der Freien Universität Berlin und der New York University und arbeitete währenddessen beim „Children’s Safety Project“ in New York City, wo sie u. a. missbrauchte Kinder begleitete. Von 1992 bis 1994 arbeitete sie als pädagogische Fachkraft in der „Mädchenvilla“, der damals bundesweit ersten Wohngruppe für missbrauchte Mädchen im Alter von vier bis 14 Jahren in Beckum, wo sie von 1993 bis 2000 im Vorstand des Trägervereins war.
Von 1999 bis 2002 unterstützte Julia von Weiler von sexuellem Missbrauch betroffene Mädchen und Jungen sowie deren Bezugspersonen in einer Kölner Beratungsstelle. Danach übernahm sie bis 2007 die psychologische Fachleitung bei der „Kind in Düsseldorf“ GmbH, einer stationären Facheinrichtung für Diagnostik für gewaltgeschädigte Kinder im Alter von drei bis 12 Jahren (www.kid-facheinrichtung.de).
Seit 2003 ist sie die Geschäftsführerin von „Innocence in Danger e.V.“, der deutschen Sektion eines internationalen Netzwerks gegen sexuellen Missbrauch, der sich insbesondere gegen die Verbreitung von Kinderpornographie im und über das Internet einsetzt (www.innocenceindanger.de).
Horst Forster
Direktor der Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien der EU-Kommission

Horst Forster ist studierter Physiker mit einem Abschluss der Technischen Universität Darmstadt. Vor seinem Eintritt in die Europäische Kommission war er beim Bundesministerium für Bildung und Forschung in Bonn sowie in der Computerindustrie beschäftigt.
Forster begann seine Karriere in der Europäischen Kommission 1984 als Leiter des Referats "Strategische Planung Informationstechnologien" und nahm in der Folge verschiedene andere Managementfunktionen wahr. Horst Forster ist gegenwärtig zuständiger Direktor für "Inhalte und Kognitive Systeme" in der Generaldirektion „Informationsgesellschaft und Medien“ der Europäischen Kommission.
Tom Westerholt
Autor, Reporter und Computerspielexperte des WDR-Jugendradios Eins Live, Deutschland

Tom Westerholt volontierte von 1997 bis 1998 bei "radio NRW" in Oberhausen und schloss sein Volontariat mit Auszeichnung ab.
Von 1998 bis 2002 war er Gründungsmitglied, Redakteur und Moderator verschiedener Themeninseln (Sport, Politik) des Fernsehformates "NBC GIGA" in Düsseldorf, das live ausgestrahlt wurde. Die Moderatoren sprachen über aktuelle Themen aus dem Internet und traten über Chats und Foren mit den Zuschauern in Kontakt. NBC GIGA war in den ersten Jahren seiner Ausstrahlung die größte Online-Community Deutschlands und erhielt 2001 den Grimme Online-Award.
Seit 2003 arbeitet Westerholt als Freier Autor / Reporter bei diversen ARD-Hörfunksendern, seit 2005 aus Berlin und seit 2008 unter dem eigenen Label "Radiobüro Berlin". Themenschwerpunkte sind insbesondere Multimedia-Aspekte (Internet-Themen und Videospiele) sowie Kino (Filmrezensionen, Interviews und Portraits).
Mikko Rusama
Direktor Kundendienst & Moderation – Sulake Corporation Oy, Finnland

Mikko Rusama (Master of Science in Informatik und Ingenieurwissenschaften) hat mehr als zehn Jahre Erfahrung im Bereich Internet und Online-Spiele/-Dienste und bekleidete bereits verschiedene Positionen in dieser Branche: 1998 wurde er erster Angestellter und Miteigentümer von Codetoys, einem Unternehmen für mobile Spiele. Von 2003 bis 2005 arbeitete er als Forscher am Software Business and Engineering Institute der Helsinki University of Technology, wo er sich auf Software-Prozesse konzentrierte. Von 2005 bis 2008 hatte er verschiedene Manager-Positionen bei der European Game & Entertainment Technology inne, die später mit Paf (Ålands Penningautomatförening), einer finnischen Lotterie-Gesellschaft, fusionierte.
Seit August 2008 arbeitet Rusama bei Sulake, einer Firma für Online-Entertainment, die sich auf virtuelle Welten und soziale Netzwerke spezialisiert hat. Das wichtigste Produkt des Unternehmens, Habbo, ist die international größte virtuelle Welt für Teenager. Bei Sulake ist er auf globaler Ebene für den Kundendienst, die Moderation und Spielersicherheit bei Habbo verantwortlich. In dieser Position unterstehen Sulake die meisten Mitarbeiter: Über 200 Moderatoren und Beauftragte für Spielersicherheit sorgen für eine sichere Umgebung bei Habbo.
Mariana Yevsyukova
EICYAC-Beauftragte für Osteuropa und GUS, Ukraine

Mariana Yevsyukova ist eine der neuen EICYAC (ECPAT International Child and Youth Advisory Committee) Beauftragten für Osteuropa und die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten. Außerdem arbeitet sie für die Menschenrechts-Abteilung des ukrainischen Innenministeriums, ist Koordinatorin der Jugendabteilung der All-Ukrainian Alliance against Commercial Sexual Exploitation of Children (CSEC) sowie Rechtsexpertin des International Women Rights Center „La Strada-Ukraine“.
Seit 1999 setzt sie sich für die Prävention gegen Menschenhandel, vor allem dem Handel mit Frauen und Kindern sowie gegen häusliche Gewalt und sexuellen Missbrauch von Kindern ein und tritt für Kinderrechte und Gleichberechtigung der Geschlechter in der ukrainischen Gesellschaft ein.
Mariana Yevsyukova hat einen Master-Abschluss in Rechtswissenschaft und einen „Specialist Degree“ in internationaler Ökonomie. Zurzeit arbeitet sie an ihrer Doktorarbeit in Rechtswissenschaft.
In Kooperation mit
ECPAT Innocence in danger unicef Save the Children

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